Kalbach ist betroffen! Einladung zur Info-Veranstaltung am 21.06.18 ab 19:30 Uhr im Bürgerhaus Mittelkalbach

Kalbach ist betroffen!

Liebe Kalbacher,

wer sich in den letzten Wochen in den Medien informiert hat, musste zur Kenntnis nehmen, dass sich die regionale Politik gegen Kalbach verbündet hat und  hinsichtlich der geplanten Schnellbahnstrecke von Hanau nach Fulda für die Trasse IV votiert.

Der Grund: die Trasse IV, die von Schlüchtern kommend, oberhalb von Mittelkalbach in Höhe der Bornhecke in die Schnellbahntrasse Fulda – Würzburg einmündet, verschont, Flieden, Neuhof, Dorfborn, Tiefengruben, Kerzell und Löschenrod. Nur das kleine Mittelkalbach ist betroffen.

Ob die Trasse IV kommt ist aber noch nicht sicher. Die Variante VII, die zwischen Neuhof und Niederkalbach in den Opperzer Bergtunnel führt, ist angeblich der heimliche Favorit der Bahn. Beide Varianten IV und VII „stehen zur Wahl“.

Heute, Freitag, den 15.06.2018, wird die DB Netz AG die endgültige Entscheidung bekannt geben.

Die BI Kalbach hat sich bisher als einzige im Landkreis Fulda für den Ausbau der Bestandsstrecke zwischen Flieden und Neuhof ausgesprochen und gut begründet, da diese aus unserer Sicht die vernünftigste Trasse wäre. Deswegen werden wir weiterhin für den bestandsnahen Ausbau der neuen Schnellbahntrasse eintreten.

Alle in Niederkalbach und Mittelkalbach, auch in Oberkalbach lebenden Menschen sind von einer zukünftigen Schnellbahntrasse durch Kalbach betroffen.

Wir laden daher alle Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsveranstaltung am Donnerstag, den 21.06.2018 um 19.30 Uhr in das Bürgerhaus in Mittelkalbach ein.

Der zuständige Projektleiter DB Netz AG Herr Dr. Reinhard Domke hat sein Kommen zugesagt und wird die Pläne der Bahn erläutern.

Kommen Sie zahlreich! Stellen Sie Ihre Fragen! Es geht um Kalbach!

Jakob Brähler
Sprecher der BI

3 Gedanken zu “Kalbach ist betroffen! Einladung zur Info-Veranstaltung am 21.06.18 ab 19:30 Uhr im Bürgerhaus Mittelkalbach

  • 15. Juni 2018 um 21:18
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    Jetzt haben wir den Salat.Wenn ich dann lese wie Brand und Woide sich selbst feiern,kann es einem nur schlecht werden. CDU werd ich in diesem Leben nicht mehr wählen.Mittelkalbach hat genug Lasten zu tragen,jetzt kommt noch was drauf.Was will uns Finke erzählen,wie toll Trasse 4 denn ist?Erst war Trasse 7 top,dann kamen Brand und andere Spitzenpolitiker.Trillerpfeifen mitbringen,kein Wort wollen wir von Domke hören

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  • 16. Juni 2018 um 11:58
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    Bedanken sollten Sie sich speziell beim un-kämpferischen und nahezu tatenlosen Bürgermeister Hölzer von Kalbach und einem Großteil der Gemeindevertretungsmitglieder (ohne hier gleich wieder “Gruppen” zu nennen). Wenn es um seine eigene Person geht, kommt der Bürgermeister laut und selbstsicher daher. Geht es aber um Kalbach und seine Bürger, dann ist er still und lammfromm.

    Nur möglichst nirgends anecken und es allen recht machen anstatt, wie es die Bürgerinitiative macht, klar und eindeutig für die Gemeinde und Ihre Bürgerinnen und Bürger zu kämpfen, eckig und beharrlich zu sein. Und dieser dann auch noch Steine in den Weg zu legen.

    Er hat einen Auftrag von den Wählerinnen und Wählern aus Kalbach bekommen und erfüllt ihn nicht. Auf Geburtstagen und lokalen Festen nett zu lächeln und Runden zu schmeißen, ein paar lockere Sprüche zu machen und Lacher zu kassieren, daraus besteht sicher nicht die wesentliche Arbeit eines guten Bürgermeisters. Hölzer ist ein Bürgermeister, der wohl mehr an seiner Wiederwahl arbeitet als daran seinen Auftrag zu erfüllen.

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  • 19. Juni 2018 um 22:52
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    Wenn ich so manches hier lese, stehen mir die Nackenhaare zu Berge.
    Warum Dr. Domke auspfeifen, nur weil er der Botschafter schlechter Nachrichten ist? Und das wohlgemerkt von Personen, die wahrscheinlich nie mit ihm tatsächlich mal gesprochen haben.
    2014 als der Suchprozess begann haben alle Vertreter eingewilligt, dass die Trassensuche nach Recht und Gesetz und damit fair verlaufen muss. Es ist eben keine politische Entscheidung, sondern eine fachliche, die sich aus den Ergebnissen der Umweltgutachter und damit der räumlichen Struktur heraus ergibt. Es gab eben nichts zu interpretieren. Und auch wenn sich einige Politiker für oder gegen eine Variante positioniert haben, es ändert sich nichts am Verfahren. Schließlich müssen die Regierungspräsidien dies auch genehmigen.

    Persönlich war meine Wunschvariante im Landkreis Fulda nicht die 4 und nicht die 7, sondern eine, die Kalbach nicht mehr Züge gebracht hätte, aber diese wurde es aus eben jenen fachlichen Gründen nicht. Dennoch verliere ich deswegen nicht die Grundformen des guten Benehmens wie ein wildgewordener Pegidist vor der Bundeskanzlerin.

    Zudem: Dass Kalbach nun die Strecke bekommt, sagt noch wenig darüber aus, wie betroffen Kalbach vom Lärm wird, da verweise ich mal auf den Südabschnitt nach Gelnhausen, der ist eben alternativlos, hat keinen Protest und führt zu einem Mehr an Lärmschutz. Dort werden die Anwohner also weniger von den Zügen hören, trotz deutlich mehr Züge.
    Ich erwarte von den Kalbachern, dass sie kreativ sind, wenn es darum geht, Ideen zu entwickeln, wie sie den bestmöglichen Lärmschutz bekommen. Was ich nicht hoffe, ist, dass sie die “beleigte Leberwurst” spielen und sich damit lächerlich machen. Auch vor meiner Haustüre fährt die Bahn vorbei – mit starkem nächtlichen Güterverkehr und gänzlich ohne Lärmschutz…

    Insofern: Ruhig und besonnen bleiben, besser bei den politischen Mandatsträgern die Verbesserungen an Lärmschutzvorgaben aus dem Koalitionsvertrag einfordern (Kombinationslärm, usw.)…

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